Enzyme Einführung - Experimente Biologie

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Enzyme Einführung

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Als Enzyme werden in den Naturwissenschaften Substanzen bezeichnet, die Reaktionen in Gang setzen, ohne selbst dabei „verbraucht“ oder verändert zu werden.
Alle Enzyme sind Proteine. Damit sind auch die Enzyme besonders hitzeempfindlich: sie stellen ihre Funktion oft schon über 40 Grad ein. Sie sind oft derart geschädigt, dass sie bei Abkühlung ihre Funktion nicht mehr aufnehmen können. Man spricht dann von „irreversibler Denaturierung“. Andere Enzyme vertragen Hitze. Man nennt diese Enzyme hitzeresistent.
In der Industrie werden solche Stoffe, die Reaktionen auslösen, ohne selbst verändert zu werden,  Katalysatoren genannt. Sie bestehen oft aus Schwermetallen und sind daher meist nicht hitzeempfindlich.  
Enzyme und Katalysatoren setzen die Aktivierungsenergie herab. Dadurch werden Reaktionen möglich, die schon unter 36 Grad ablaufen. 
Ablauf einer Enzymreaktion: 
Die Ausgangssubstanz (Substrat genannt) oder die Ausgangssubstanzen reagieren mit dem aktiven Zentrum des Enzyms. Im Beispiel zerfällt die Ausgangssubstanz in zwei Produkte.  Das Enzym erreicht seine alte Struktur wieder und kann erneut reagieren.
 
Arbeitsunterlagen
Peroxydase              Amylase            Lipase     Peptidasen   Pepsin-Reaktion
Multienzymkomplex: Gärung                    Verdauungsenzyme
 
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