Hören - Experimente Biologie

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Hören

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Wie kommt der Schall ins Ohr?                                                    zurück            druck
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Fachliche und didaktische Hinweise:
Wir sind beim Hören auf die Luft angewiesen. Sie überträgt die Schallwellen, die unser Ohr erreichen. Es geht hier um den Nachweis, dass die Schallquelle einen Druck ausübt, der in der Luft weitergeleitet wird (Schalldruck).
Durch zu viel Schalldruck wird das Hörorgan direkt geschädigt, sei es durch Platzen des Trommelfells, sei es durch Schäden an den Sinneszellen im Innenohr, die nicht repariert werden können.
Die Lärmempfindung selbst löst immer eine Stressreaktion aus: Erhöhung des Blutdrucks, Beschleunigung des Herzschlags, Belastung der Aderwände, kurz eine Kaskade von Reaktionen, die als "Stress" zusammengefasst werden. – Man nimmt heute an, dass mehr Herz- Kreislaufschäden durch die Lärmbelastung verursacht werden als durch die falsche zu fettreiche Ernährung. Eine Sensibilisierung für Lärm ist also schon in der Grundschule in gesundheitlicher Hinsicht unbedingt notwendig.
Der Versuch kann veranschaulichen, dass der Lärm in Form von Druckwellen über die Luftteilchen weitergeleitet wird, bis er das Trommelfell (= Deckel der Dose) erreicht. Dabei wird verständlich, dass Schall einen "Druck" auf die Luft ausübt, der als Welle bis in das Ohr weitergeleitet wird. Je höher der weitergereichte Druck, um so schädlicher ist er auch. Dies, weil die Gehörsinneszellen besondern empfindlich sein müssen. 
Der Versuch ist als Modellversuch zu werten, er führt in die Mechanik des Hörens ein, ohne dass eine physiologische oder anatomische Einführung geleistet werden müsste. Zur Veranschaulichung der Druckausbreitung legt man eine Reihe von Münzen hintereinander und führt die Druckwelle durch Fingerschnipsen auf die letzte Münze, während die anderen "liegen" bleiben
 Demonstration zur Ausbreitung des Schalldrucks    

Arbeitsblätter                          Schallwellen                      Empfindlichkeit                 Richtung 
 
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