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Ökologische Nische
S1umw-ni-ab 00 EINFÜHRUNG VS
Einführung
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Verhaltensbeobachtungen bei Tieren und Wachstumsbereiche von Pflanzen zeigten seit langem, dass sich die Lebewesen recht unterschiedlich auf äußere Umweltfaktoren bezüglich der Verbreitung und ihres Vorkommens einstellen. 
Lebewesen, die sich vergleichsweise unempfindlich gegenüber einem der so genannten abiotischen Faktoren verhalten, werden als euryök bezeichnet, Lebewesen, die auf ganz bestimmte Grenzen bei den abiotischen Faktoren reagieren, werden stenök genannt.  
Zum Beispiel: der Mensch kann auf Grund seiner technischen Errungenschaften als euryök bezeichnet werden (er kommt überall vor). Die Pinguine gelten als stenök in Bezug auf die Temperatur der Umgebung aber als euryök in Bezug auf Windgeschwindigkeiten. 
Die Reaktionsbreite (oder die Unempfindlichkeit) gegenüber einem abiotischen Faktor bezeichnet man als Ökologische Potenz: ist das Optimum sehr ausgedehnt, ist die Ökologische Potenz sehr hoch, ist sie gering, ist auch die ökologische Potenz gering. Lebewesen mit geringer ökologischer Potenz können als Zeigerorganismen für einen bestimmten abiotischen Faktor gelten, da sie nur sehr begrenzt vorkommen. 
Die Bestimmung der ökologischen Potenz ist vor allem für Nahrungspflanzen von extremer Bedeutung. So wird auf Temperaturtoleranz, Salztoleranz oder auf Schädlingsabwehr gezüchtet. 
Da Lebewesen in ihrem Umfeld auf viele abiotische Faktoren reagieren müssen, stellt man oft „Verrechnungen" bei diesen Faktoren fest, bei denen sozusagen ein Überlebenskompromiss gefunden wird.  
Die Bedeutung des abiotischen Faktors pH Wert des Bodens für Regenwürmer kann man in einem Schulversuch ermitteln (Dabei zeigte sich, dass kein Regenwurm zu Schaden kam.) 
Regenwurm:      Versuchsansatz     Ergebnisse
Pantoffeltierchen:   Temperaturoptimum
Infos:  http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96oekologische_Potenz  http://www.aquakulturtechnik.de/Lexikon/o/oekologischepotenz.htm 
Bilder zur ökologischen Potenz:  http://www.google.de/images?hl=de&q=%C3%B6kologische+potenz&rlz=1W1GGLL_de&um=1&ie=UTF-8&source=univ&ei=0ueiTNuCG9GnOI-zld0D&sa=X&oi=image_result_group&ct=title&resnum=4&ved=0CDYQsAQwAw (2012-05-06)
 
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