Riechen - Experimente Biologie

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Riechen

GRUNDSCHULE > G MENSCH
Riechen und Schmecken                                                                       zurück      druck
g3me5+riechen  schmecken vs
Fachliche und didaktische Hinweise:
Der Mensch kann einige tausend unterschiedliche Gerüche feststellen. Dabei ist er gegenüber dem Hund noch sehr kümmerlich ausgestattet, der sehr viel mehr Gerüche wahrnehmen kann und gleichsam in einer "Geruchswelt" lebt.Trotz dieser Mängel beim Menschen ist der Geruch ein sehr wichtiger Sinn: wir entscheiden oft emotional auf Grund des Geruchs: »Ich kann den riechen – oder nicht riechen!«
Gute Gerüche wirken sehr anziehend. Dies macht sich die Parfümindustrie zu Nutze. Besonders geruchsbegabte Menschen haben beruflich beste Chancen: die Parfümentwickler (»Nasen« genannt) können bis zu 4000 verschiedene Gerüche unterscheiden. Eine solche Begabung ist allerdings recht selten.
Ergebnis:
Der Versuch soll zur Wahrnehmung und Beachtung des Geruchsinns beitragen. Er beweist spielerisch, dass das Duftgedächtnis des Menschen extrem gut ausgebildet ist. Düfte aus der Jugend werden besonders lange erinnert.
Wir Menschen entscheiden über das "was schmeckt" über das Auge und durch Riechen. Daher sind gute Gerüche und gutes Aussehen beim Essen entscheidend. Die Kochkunst hängt wesentlich von der richtigen Verwendung von Gewürzen ab (nicht so sehr von der Nutzung von Salz oder Pfeffer).
»Gut riechen« ist ein wesentlicher Bestandteil der Werbung. Viele Produkte werden extra mit Geruchsstoffen versehen, damit sie überhaupt gekauft werden, wie z.B. Waschmittel. 
Versuch 1: Riechen     Arbeitsblatt 1
Das Duftgedächtnis soll spielerisch erprobt werden. Je weniger Zwang besteht, umso mehr Düfte werden im Testspiel richtig zugeordnet.
Versuch 2: Riechen und Schmecken wirken zusammen.
Es soll gezeigt werden, wie gut riechen und schmecken bei der Auswahl der Speisen und bei der Beurteilung von Speisen zusammenwirken können.     Arbeitsblatt 2
(vgl: Schneider, V. u. Th. Zahn: Beiträge zur Didaktik, Shaker Verlag 2008).
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü