Sehen - Experimente Biologie

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Sehen

GRUNDSCHULE > G MENSCH
Sehen                                                                              zurück                       druck
g5me6+sehen vs
Didaktische und sachliche Anmerkungen:
Von den vielen Versuchen, die man zum Auge und zum Sehen machen kann, sind hier nur einige wenige ausgewählt, weil sie zum Staunen anregen und zum indirekten Schließen auf die Fähigkeiten des Lichtsinnes (Auge und Verrechnungen im Gehirn). 
Die Versuche dienen dazu, deutlich zu machen, dass man auch durch raffinierte Versuchsanordnungen etwas über die Dinge herausbekommt, gerade auch dann, wenn man sie nicht chemisch oder anatomisch analysiert.
Die Gegenwartsbedeutung des Versuchs ist vergleichsweise gering, da das Auge durch Eigenbewegungen, die vom Gehirn kompensiert werden, den blinden Fleck gleichsam "überspielt" oder "wegretuschiert". Im täglichen Leben spielt diese Unzulänglichkeit gar keine Rolle. 
Der Versuch erscheint vielmehr geeignet, Einsicht zu wecken, dass man durch geschickte Versuchsanordnung auf Zusammenhänge im Körper aufmerksam wird, die man sonst nicht  wahrnimmt. 
Tipp: Eine gewisse Disziplin und Konzentration auf die Aufgabe sind nötig, daher gelingt der Versuch nicht auf Anhieb. Die Erklärung muss von der Lehrperson gegeben, bzw. angedeutet werden.
Erklärung des blinden Flecks: Das Bild entsteht auf dem Augenhintergrund. Dort sammeln die Lichtsinneszellen, die auf der Netzhaut nebeneinander liegend zusammengefasst sind, Informationen und leiten sie an das Gehirn weiter. Nun liegen aber die Lichtsinneszellen auf der Außenseite der Netzhaut, also mit dem »Rücken zum Lichteinfall« und zwischen Glaskörper und Augenhintergrund. Die Nervenbahnen zum Gehirn müssen daher an einer Stelle die Netzhaut und das dahinter liegende Gewebe durchdringen, um zum Gehirn zu gelangen. Dort können keine Lichtsinneszellen liegen – dort ist der »blinde Fleck«, den jedes  menschliche Auge hat.
Durch unmerkliche automatische Bewegungen der Augenmuskulatur werden die beiden blinden Flecke ständig »überspielt« und das Gehirn kann eine realistische Bildverarbeitung leisten.
Bei Täuschungen ist das anders: Eine Täuschung beruht auf der Langsamkeit des Sehvorgangs (Kinoeffekt), die andere auf einer Fehlinterpretation des Verarbeitungsapparats (Gehirn).
Arbeitsblätter                            Blinder Fleck 
Täuschung1 Kino                    Täuschung 2 Loch in Hand
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü