Umwelt Einführung - Experimente Biologie

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Umwelt Einführung

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Sachlicher Hintergrund:
Grundlage der hier behandelten Experimente ist die Umwelttheorie. Sie besagt, dass alle Lebewesen in einer für sie besonderen Umwelt leben und auf diese angewiesen sind.
z.B.: Der Regenwurm verändert in Zusammenhang mit Wetter und Klima das Gestein in fruchtbaren Boden. Er schafft sich seinen optimalen Lebensraum, seine Umwelt, gleichsam selbst.
z.B.: Schafe verhindern durch ihr Fressen, dass sich in der Lüneburger Heide kein Wald ausbildet. Die Beweidung zwingt den Lebensraum dazu, eine für Schafe passende Umwelt zu entwickeln. Die Lüneburger Heide ist eine durch Schafzucht menschengemachte Umwelt.
Die spezielle Umwelt zwingt die Lebewesen zu bestimmten Ausprägungen wie Organische Ausstattung, Fress- oder Fortpflanzungsverhalten. „Lebewesen werden auf Grund ihrer genetischen Flexibilität eingepasst“.
Innerhalb einer bestimmten Umwelt bilden sich ökologischen Nischen für bestimmte einzelne Arten heraus.
In einem Ökosystem schließlich laufen alle physikalischen und biologischen Faktoren zu einem Beziehungsgeflecht zusammen.
Der Mensch schafft sich – Gegensatz zu den meisten Lebewesen-  seine Umwelt selbst.
z. B.: Agarlandschaften oder Städte sind ohne ausgefeilteTechnik nicht zu verstehen. Sie sind Lebensräume nur für den Menschen und von den Menschen gemacht. (Dies schließt aber nicht aus, dass nicht auch andere Lebewesen dort Fuß fassen können: z.B. Tauben, Kaninchen oder Füchse als Kulturfolger, oder auch Krankheitskeime und Parasiten).
Inzwischen hat man bemerkt, dass die einseitige Nutzung durch den Menschen nicht nur einzelne kleinere Ökosysteme zum Verschwinden bringen, sonder dass auch das gesamte Ökosystem Erde Schaden leidet. (Umweltschutz).
Zur Didaktik:
Kenntnisse über Umweltschutz und deren Bedeutung für den Menschen erscheinen heute unabdingbar. Umweltwissen ist heute unabdingbar. Wegen der Komplexität der Zusammenhänge lassen sich einfache Schulversuche nur schwer realisieren.
Die hier behandelten Versuche wollen, soweit dass mit schulischen Mitteln möglich ist, eine Einführung in diese Problematik geben. Die Versuche befassen sich daher meist mit den physikalisch-chemischen Bedingungen in einem Ökosystem.
Die Versuchsgruppen:         Boden        Aufschlämmung  Fingerprobe Porrenvolumen   Wasserdurchlässigkeit Wärme Humus Kalkgehalt   Wurzelkasten   Destruenten   Tiere Berlesetechnik  bodenatmung Katalase Bodentiere
  Luft   Wasserdampf       Schadgase   Saurer Regen  Pflanzenschädigung  Stäube  Keime  Zigarette
             Lärm  Messung   Stress durch Lärm   Lärmbelastung
 Gewässer   Schnelltest  Geruch+Farbe  Sinkstoffe  Salze    Wasserhärte Leitfähigkeit  bakterien  Gifte Wassergüteklassen  Sauerstoff   Sauerstoffzehrung 

Lit: Umweltschutz: Eschenhagen/Kattmann/Rodi(1991)Handbuch des Biologieunterrichts Bd.8 1-21,Aulis; https://de.wikipedia.org/wiki/Umweltschutz (2017-12-04)
Ökologie: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologie_(Begriffskl%C3%A4rung);   
Wikipedia:  Jakob Johann von Uexküll  (2016-12-04)
Umweltfaktoren: Weiler/Nover (2008): Botanik, Kap. Stress bei Pflanzen 773ff, Thieme
Politik: Von Weizsäcker u.a. (2010):Faktor fünf, Droemer; Umweltrecht: Beck-Texte neueste Auflage
 
 
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