G Gasdruck - Experimente Biologie

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G Gasdruck

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Gase machen Druck     

Dieser Versuch hat einen hohen Überraschungseffekt. Dennoch demonstriert er überzeugend den Platzbedarf von Gasen.
Achtung: Das Filmdöschen springt sehr hoch, der Versuch sollte also im Freien durchgeführt werden.
Didaktische und sachliche Hinweise: Durch das in den Brausetabletten enthaltene Natriumhydrogencarbonat und durch die zugesetzte Zitronensäure entsteht das Gas Kohlenstoffdioxid. Das entstehende Gas sprengt explosionsartig den Deckel ab. Das Döschen wird hoch geschleudert. Man sollte das Döschen nicht mehr als etwa zu 1/3 mit Wasser füllen, damit genügend Gasraum vorhanden ist und sich ausreichend Druck aufbauen kann. Den Versuch vorher mit einer geeigneten Brausetablette testen, da nicht alle Brausetabletten genügend Natriumhydrogenkarbonat enthalten.
Manchmal gelingt es nicht, das Döschen fest zu verschließen. Öfter ist auch der Deckel nicht dicht aufzubringen. Daher erscheint es günstig, den Versuch mit vielen Döschen durchzuführen. Einige werden sehr hoch springen. Die intakten Döschen kann man erneut verwenden.
(nach einer Idee von Thomas Zahn, vgl: Schneider, V. u. Th. Zahn: Beiträge zur Didaktik, Shaker Verlag 2008)

Luft  Arbeitsunterlage ------------------------------------------------------------------------------------------
Das hüpfende Filmdöschen

Was brauchst Du?
Ein Filmdöschen mit dichtem Verschlussdeckel (gibt es umsonst beim Fotofachgeschäft),
eine halbe Brausetablette,
Wasser
Was kannst Du tun?
Achtung! Diesen Versuch darfst Du nur im Freien durchführen.
1. Fülle in das Filmdöschen etwas Wasser, so dass es weniger als halb voll ist.

2. Gebe eine halbe Brausetablette dazu und verschließe das Döschen fest.

3. Stelle das Döschen nun mit dem Deckel nach unten auf den Boden und gehe einen Schritt zurück.

Erkläre, was im Filmdöschen geschehen sein muss! 

 
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