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Sachliche Grundlagen: Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie muss über die Außenwelt informieren: Temperatur, Druck, Verwundungen,  Chemische Substanzen abwehren, UV Strahlung zurückhalten. Sie muss Wärmeabgabe hindern, aber auch Wärmeenergie abführen. Sie muss Wunden verschließen, sie muss Krankheitskeime abwehren. Die Abbildung gibt einen sehr vereinfachten Überblick. Hier sind die in die Haut eingefügten Sinnesleistungen hervorgehoben.

Abb: Haut (Querschnitt, vereinfacht)
 
Sinne: freie Nervenendigungen: Säuren, Chem. Substanzen //  Nerven um Haarbalg: Bewegungsänderungen des Haares: Tasten // Meißner- und andere besondere Strukturen (Körperchen), die Druck, Tastreize, Vibrationen wahrnehmen
(vgl. Speckmann/Wittkowski/Enke 2014,102ff)
Der Tastsinn ist der entwicklungsbiologisch älteste Sinn der Lebewesen. Die Haut ist beim Menschen das größte Sinnesorgan. Seine Bedeutung kann nicht überschätzt werden. Kinder erfassen die Umwelt zuerst durch den Tastsinn: Mund, Zunge und Hände.
Aufgabe 1: Reize aus der unmittelbaren Außenwelt und Weiterleitung der Erregungen an das Gehirn
Aufgabe 2: Rückmeldungen für die Koordination von Bewegungen und Tätigkeiten.
Mund, Zunge und Hände sind besonders ausgerüstet.
Aufgabe 3: Herstellung sozialer Kontakte: Berührungen sorgen für eine gute Kindesentwicklung.  Nach und mit Berührungen lernen Kinder besser.  Frauen lassen sich leichter durch Berührungen beeinflussen.
„Um die Welt zu erkunden, brauchen Kinder handgreifliche Aneignung“. 
- Es wird vermutet, dass die visuelle Ausrichtung zur Erfassung der Umwelt den Tastsinn verkümmern lässt. 

Mund, Zunge und Hände sind besonders ausgerüstet.
Berührungen sorgen für eine gute Kindesentwicklung. Berührungen können beruhigen und Gemeinschaft herstellen. Nach und mit Berührungen lernen Kinder besser. Berührungen schaffen Vertrauen. Kurzeitige Berührungen am Arm oder auf dem Rücken schaffen Vertrauen und Lernbereitschaft. Frauen lassen sich leichter durch Berührungen beeinflussen.
„Um die Welt zu erkunden, brauchen Kinder handgreifliche Aneignung“. Es wird vermutet, dass die visuelle Ausrichtung unserer Umwelt den Tastsinn verkümmern lässt. Kleinkinder erfahren Ihre Welt durch den Tastsinn, meist Mund und Hand.
 
Die Sinneszellen:   Schemazeichnungen
 
1 Meissner Körperchen:
registrieren seitliche Bewegungen. z.B. Zug oder Dehnung  
 
2 Ruffini Körperchen
reagieren auf Dehnung nach außen. z.B. wenn man bei klebenden Substanzen abziehen will
 
3 Vater-Paccini Körperchen:
 reagieren auf Druck. im Fettgewebe der Unterhaut
 
4 Haarfollikel-Sensoren:
reagieren auf seitliche Bewegung des Haares. (z.B. Krabbeln eines Insekts, Wind)
Und sie reagieren, wenn das Haar bewegt wird, bei geringer Kraft z.B. bei Umarmung oder Streicheln. Sie sind im Unterhautfettgewebe um die Haarfollikel angeordnet
 
5 Merkelzellen:
reagieren auf Druck und bieten die Möglichkeit, kleine Fremdkörper auf der Haut zu ertasten, die die Hautoberfläche eindrücken.  Sie finden sich im Unterhautfettgewebe.

In der Haut kommen auch freie Nervenendigungen vor, die vor allem der Schmerzempfindung dienen. Daneben wurden aber auch kleinste Sinneskörperchen entdeckt, die jeweils andere Funktionen haben: 
nach: J. Retzbach: Das Geheimnis der Fingerspitzen    IN: Gehirn u Geist, Dossier Spektrum 2018
  
Die Versuche    
      Temperaturregelung  (Modell)     Isolierung     
             Tasten  Tastkörperchen  Schmerz
 
 
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