Hören einf - Experimente Biologie

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Hören                                                                  zurück 

Sachliche Grundlage:
Hör-sinn, Gleichgewichts-sinn, Beschleunigungs-sinn sind im “Ohr” zusammengefasst. Keiner dieser Sinne kann „abgeschaltet” (z.B. wie das Auge verschlossen) werden. 
Der Gleichgewichtssinn im Innenohr dient dazu, die Lage des Kopfes und über die Körperwahrnehmung mit Hilfe der Muskelspindeln über die Lage des Körpers zu informieren. Er meldet zurück, ob man aufrecht geht, gerade fällt, steht oder liegt. Der Beschleunigungssinn im Innenohr dient dazu, Bewegungen des Körpers im Raum zu melden. In Verbindung mit Sehen bewirkt er die Beurteilung von Bewegung anderer Gegenstände oder Personen. Diese Sinne können im Rahmen von Bewegung und Steuerung experimentell bearbeitet werden.   
Der Hörsinn ist der „Fernsinn” für die Wahrnehmung von Geräuschen. Er hat Alarmfunktion und löst unmittelbar Stress (Erhöhung des Blutdrucks und der Kampfbereitschaft) aus. Er ist zudem für die gegenseitige Kommunikation unerlässlich.
 
Die Empfindlichkeit des Hörens ist ungeheuer groß: Wir hören Schall bis zum 1000.000.000.000fachen der Hörschwelle (etwa ab 30dB(A) leises Blätterrauschen) bis zum maximalen Lärm bei ca 100 dB(A), bei dem die Hörsinneszellen irreparabel geschädigt werden. Besonders schädlich ist, dass eine Schmerzempfindung erst bei 110dB(A) einsetzt.) Übermäßiger Lärm (ab 80 dB(A) schadet den Hörsinneszellen und führt zu Gehörlosigkeit mit allen Folgen für den Arbeitsplatz und das private Umfeld mit nachfolgender sozialer Vereinsamung.
 
Die Organstruktur Ohr erscheint recht kompliziert. Man unterscheidet:
Außenohr: mit Ohrmuschel und Gehörgang bis zum Trommelfell;
Mittelohr: Gehörknochen (Hammer, Amboss, Steigbügel) vom Trommelfell bis zum ovalen Fenster, von dort zur Schnecke;
Innenohr: Schnecke, dem eigentlichen Hörorgan.
 
Didaktische Begründung: Wegen der elementaren Wichtigkeit für die eigene Person und das Verhalten (z.B. beim Straßenverkehr oder in Diskos) scheint es erforderlich, auch durch Versuche ein Verständnis für die Arbeitsweise des Hörorgans und dessen mögliche Schädigung zu vermitteln.
 
Die Versuche:  
Hören       Schallwellen     Schallrichtung   Effekt der Ohrmuschel 
 
Empfindlichkeit               Empfindlichkeit       Hören und Alter    Belastung durch Lärm 
Modelle   Innenohr      Modell Gehörknöchelchen
 

Speckmann/Wittkowski/Enke(2015): Handbuch der Anatomie des Menschen, Verlag hf.Ullmann,
Mitsch, E.(1972): Sinnesphysiologie Mensch Klett
Schulbücher oder Internet Wikipedia: Hören
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