Osmose Einführung - Experimente Biologie

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Osmose Einführung

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Osmose                                                                                           zurück

Unter Osmose versteht man eine gerichtete Diffusion von gelösten Substanzen, wie sie an biologischen Membranen und auch an künstlich hergestellten dünnen Schläuchen zu beobachten ist. Die Unterscheidung:
Diffusion = Verteilung von lösbaren Stoffen im Lösungsmittel – Diffusion ist abhängig von der Temperatur, der Größe der zu lösenden Stoffteilchen, der mechanisch herbeigeführten Durchmischung.
Emulsionen = In Emulsionen sind die Teilchen so groß, dass ein Osmotischer Druck nicht aufgebaut wird.
Mischungen = Verteilung von großen Molekülen, die sich nicht ineinander lösen. Starke Trübung
Lösungen = In Lösungen verteilen sich die Stoffe möglichst homogen. Eine Lichtstreuung wird nicht beobachtet.
Osmose = Verteilung von lösbaren Stoffen, die durch eine teilweise durchlässige Membran voneinander getrennt sind. – Sie ist abhängig von der Größe der Poren in der Membran, der Größe der Teilchen, der Temperatur sowie von der mechanischen Durchmischung.
Turgor = der sich in lebendem Gewebe aufbauende Druck durch eine Erhöhung der Stoffkonzentrationen in den Vakuolen der einzelnen Zellen.
Bedeutung: Für Lebewesen spielt die Osmose eine lebenswichtige Rolle. Auf zellulärer Ebene können die Eigenschaften der Plasmamembranen die Verteilung von Stoffen erzwingen oder verhindern. Gleichzeitig wird die Wasseraufnahme teilweise geregelt.
Der Umgebung gegenüber muss der entstehende Überdruck in der Zelle durch aktives Herauspumpen des eindringenden Wassers (wie bei einigen Einzellern) oder durch entsprechend verstärkte Zellwände (wie bei vielen Einzellern und bei allen höheren Pflanzen) oder durch Herstellung eines osmotisch ausgeglichenen Milieus (wie z. B. bei Menschen durch Einstellung desselben Drucks in Blut, Lymphe und Zellen.) zu den einzelnen Zellen ausgeglichen werden. Andernfalls würden die Zellmembranen durch passive Wasseraufnahme platzen und den Tod der Zelle verursachen.
Lit: Schneider, V: Osmose IN Eschenhagen/Kattmann/Rodi: Handbuch des Biologieunterrichts, 1995; Weiler, Nover (2008): Botanik, Thieme, neuste Auflage
Arbeitsunterlagen:
: Wasserfluss bei Hühnerei   Osmose qualitativ Möhre   
Wassertransport   qualitativ Kartoffel
Konzentrationen        Kartoffel          Zellsaft Zwiebel               Osmose quantitativ
Osmotischer Druck    Gipsversuch   Osmose quantitativ
Theorie: Modellvorstellung semipermable Membran               Theorie Osmose

 
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