Riechen-Schmecken - Experimente Biologie

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Riechen-Schmecken

SEKUNDARSTUFE > S MENSCH > Sinne > Riechen-Schmecken
Schmecken und Riechen                           zurück
 
Schmecken und Riechen Arbeitsunterlage 1---------------------------------------------------------------
Wo entstehen die Geschmacksempfindungen?  
 
Material: Stellen Sie die folgenden Lösungen her:
Kaffeelösung (bitter),
Kochsalzlösung (salzig);
Rohrzuckerlösung (süß);
Zitronensaft (sauer);
sterile Wattestäbchen
 
 
Aufgabe:
Prüfe, ob diese Zungenkarte stimmt!
Tunke dafür jeweils ein frisches Wattestäbchen in eine der Lösungen. Berühre mit dem Stäbchen verschiedene Bereiche der Zunge und vergleiche dein Ergebnis mit der abgebildeten „Zungenkarte“! 
 
 
 
Befund: Zeichne deine Ergebnisse ein:


 
 
 
Aufgabe: Informieren Sie sich über die Zungenoberfläche, über Geschmacksknospen, Geschmackszellen und deren Lage auf der Zunge.
 


Schmecken und Riechen  Arbeitsunterlage 2----------------------------------------------------
Schmecken und Riechen  

Material:
Breis von frischer Kartoffel, gekochter Kartoffel, von Möhre, von Zwiebel, von Sellerie, von Knoblauch.
 
Versuch 1:
Die Versuchsperson schließt  die Augen und hält sich die Nase zu. Der Versuchsleiter gibt der Versuchsperson je einen halben Teelöffel der verschiedenen Breis in den Mund. Die Versuchsperson hält den Brei 10 sek im Mund und atmet in dieser Zeit nicht ein. 
 
Versuch 2:
Die Versuchsperson darf während des Tests durch die Nase einatmen.
Ergebnis Versuch 1: Schmecken ohne gleichzeitiges Riechen:

   War das Nahrungsmittel zu identifizieren?
 
 

 
Versuch 2: Schmecken mit gleichzeitigem Riechen:
Führe den Versuch anschließend durch, indem du normal atmest).
 

 
Ergebnis:
 



Schmecken und Riechen  Arbeitsunterlage 3----------------------------------------------------
Wie fein reagiert die Nase?
 
Material:
Haushaltsessig, Duftstoffe aus der Apotheke, Vanillezucker,
Sehr saubere und getrocknete Reagenzgläser, Reaganzglasständer, Wasser, Plastikpipetten 1ml und 10 ml
Die Pipetten müssen bei jeder Verdünnung
sehr sorgfältig mit Wasser ausgespült werden.
 
Vorbereitung:
  1. In das Erste Reagenzglas pipettiert man 5ml der Riechstofflösung (in Wasser)
  2. In das Zweite Reagenzglas pipettiert man 0,5 ml der Lösung aus dem ersten Reagenzglas und füllt mit 4,5 ml Wasser auf.
  3. In das Dritte Reagenzglas pipettiert man 0,5 ml der Lösung aus dem zweiten Reagenzglas und füllt mit 4,5 ml Wasser auf.
  4. In das Vierte Reagenzglas pipettiert man 0,5 ml der Lösung aus dem dritten Reagenzglas und füllt mit 4,5 ml Wasser auf.
  5. In das Fünfte Reagenzglas pipettiert man 0,5 ml der Lösung aus dem vierten Reagenzglas und füllt mit 4,5 ml Wasser auf.
  6. In das Sechste Reagenzglas pipettiert man 0,5 ml der Lösung aus dem fünften Reagenzglas und füllt mit 4,5 ml Wasser auf.
  7. In das Siebte Reagenzglas pipettiert man 0,5 ml der Lösung aus dem sechsten Reagenzglas und füllt mit 4,5 ml Wasser auf.
  8. Und so fort
 
 
Tests:
Man führt den Riechtest mit verschiedenen Personen und mit verschiedenen Duftstoffen durch. Man beginnt immer mit der am meisten verdünnten Duftprobe und notiert, ab wann die Person etwas riecht und ab wann sie den Duft benennen kann.
 
Ergebnis: Stellen Sie das Ergebnis in einer Tabelle dar!
 



Schmecken und Riechen  Arbeitsunterlage 3----------------------------------------------------
Empfindlichkeit Einfluss von Konzentrationen

Versuch 1: Riechgrenzen bei Geruchsölen (Ätherischen Ölen)
Material:
Verdünnte Lösungen von Fichtennadelöl und Eukalyptus (Apotheke):
Verdünnungsreihen: 1x, 2x, 4x, 8x, 16x verdünnt.
(Dazu pipettiert man 1 ml des zu prüfenden Stoffes und setzt  1ml Wasser zu (1zu1 verdünnt). Dann entnimmt man dieser Lösung 1ml und setzt wieder 1 ml Wasser zu (1zu2 verdünnt). Dann entnimmt man dieser Lösung 1ml Lösung und setzt wieder 1 ml Wasser zu (1zu4 verdünnt). Und so fort, bis man eine Lösung erhält, bei der nichts mehr wahrgenommen wird.
Durchführung:
Die Versuchsperson beginnt bei der größten Verdünnung und stellt fest, bei welcher sie zuerst etwas riecht.
Protokoll:


 
 
 
Versuch 2: Geschmack von Saccharin        
Die Versuchsperson kostet zunächst die stark verdünnte Saccharinlösung. Dann die konzentrierte Lösung. Sie vergleicht die Geschmacksempfindungen!
 


Versuch3: Gewöhnung an Gerüche?
Man richtet ein Schraubglas mit Vanille zu: 1 Tropfen Vanilleessenz (Haushalt in 10ml Wasser), ein zweites Schraubglas mit Zitronenaroma und ein drittes mit einem Gemisch aus Vanille und Zitronenaroma her.
Die Versuchsperson riecht zuerst am Glas mit Vanille, dann am Glas mit dem Gemisch.
Beobachtung:
 


Schmecken und Riechen  Arbeitsunterlage 4----------------------------------------------------
Schmecken und Temperatur

Material:
6 dickwandige Reagenzgläser, 6 Becher mit verschieden warmem Wasser, Thermometer, 2%ige Zuckerlösung
 
Versuchsdurchführung:
Man gibt in die 6 Reagenzgläser einige ml einer 2%igen der Rohrzuckerlösung und bringe die Gläser durch Abkühlen in Eis bzw. Erwärmen auf die folgenden Temperaturen.
 
Glas 1:                  Glas 2:   20°                5. Glas 3:   40°
 
Glas 4:   10°                Glas 5 :   30°               Glas 6:   50°
 
Die Versuchsperson kostet mit einem jeweils frischem Wattestäbchen den Geschmack und ordnet dann die Gläschen nach Geschmacksintensität.
 
Ergebnis: 
Die Geschmacksempfindlichkeit ist am stärksten bei .________________°C

                                                und am schwächsten bei  ________________°C.
 
Stellen Sie das Geschmackserlebnis in Abhängigkeit von der Temperatur graphisch dar:

Abb.: Abhängigkeit der Geschmacksempfindung
von der Temperatur der zu testenden Lösung
 
Interpretation: 


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü