S Regenwurm - Experimente Biologie

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S Regenwurm

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Nische Regenwurm                                         zurück
Eine ökologische Nische wird von vielen Faktoren bestimmt, wie Klima, andere Lebewesen wie Fressfeinde und Nahrung, aber auch von einzelnen Faktoren. die pH-Abhängigkeit bietet sich als Untersuchungsgegenstand bei Regenwürmern an. 

Nische Regenwurm Arbeitsunterlage 1 ------------------------------------
pH Wert Abhängigkeit  bei Regenwürmern

Material:
Zwei Blumenkästen von etwa 60 cm Länge.
Entsprechende Menge käufliche Blumenerde, möglichst sterilisiert.
Natronlauge und Salzsäure;
Pappe als Abgrenzplatten;  
 
Man sammelt etwa 100 Regenwürmer möglichst einer Art und hält sie im feuchten Gartenboden. (Regenwürmer aus Gartenbaubetriebe).
 
Blumenkasten für den Test:
Man bereitet sich 5 Fraktionen von ca 4 Liter Gartenboden mit dem entsprechenden pH- Wert, indem man die Böden mit entsprechend eingestelltem Wasser befeuchtet und gut durchmischt.
Dann füllt man die Böden in den Blumenkasten getrennt durch die Trennplatten.
Dann gibt man in den Testblumenkasten in jeden Bereich je 20 Regenwürmer. Sie verschwinden sehr rasch im Boden. Dann werden die Trennplatten entfernt.
Am nächsten Morgen werden die Bodenfraktionen an den Stellen, an denen die Platten gewesen waren, ausgeleert und die dort befindlichen Regenwürmer ausgezählt.
 
Blumenkasten für die Kontrolle:
Man füllt den Blumenkasten mit der gekauften Blumenerde und verteilt rund 40 Regenwürmer gleichmäßig auf der Oberfläche.  Am nächsten Morgen werden die nach dem Muster des Testblumenkastens getrennten Bodenbereich ausgelehrt und die Regenwürmer ausgezählt.
 
Aufgabe 1: Zwei Blockdiagramme geben Auskunft über die Reaktionsweise der Regenwürmer.  Stellen Sie den Auftrag einer Kontrolle heraus!
 
Aufgabe 2: Informieren Sie sich über die Tätigkeit der Regenwürmer.
 
Aufgabe 3: Informieren Sie sich über abiotische Faktoren: wie Sauerstoff (bei Fischen), Sonneneinstrahlung bei Bäumen, Säuregehalt von Böden, Salzgehalt bei Nutzpflanzen. Entwerfen Sie jeweils eine Grafik zur ökologischen Potenz bei den ausgewählten Tieren und Nutzpflanzen. 
 

Nische Regenwurm  Arbeitsunterlage 2---------------------------------------------
Ergebnisse

Material:
 2 Blumenkästen von etwa 60 cm Länge;
Entsprechende Menge käufliche Blumenerde, möglichst sterilisiert;
Natronlauge und Salzsäure;
Pappe als Abgrenzplatten;
Man sammelt etwa 50 Regenwürmer möglichst einer Art und hält sie im feuchten Gartenboden. Die Tiere sind auch in Gartenbauanstalten zu erwerben.
Blumenkasten für den Test: Man bereitet sich 5 Fraktionen von ca 4 Liter Gartenboden mit dem entsprechenden pH Wert, indem man die Böden mit entsprechend eingestelltem Wasser befeuchtet und gut durchmischt. Dann füllt man die Böden in den Blumenkasten, getrennt durch die Trennplatten.

Jeder Bereich erhält rund 10 Regenwürmer. Sie verschwinden sehr rasch im Boden. Dann werden die Trennplatten entfernt. Die Lage der Trennplatten wird markiert.
Am nächsten Morgen kippt man die einzelnen Bodenfraktionen aus und zählt und die dort befindlichen Regenwürmer.
 
Ergebnis: Die Tiere bevorzugen eindeutig sehr saure Böden.

Blumenkasten für die Kontrolle:
Man füllt den Blumenkasten mit der gekauften Erde und verteilt eta 40 Regenwürmer gleichmäßig im Kasten.  Am nächsten Morgen werden vergleichbare Fraktionen wie beim Testblumenkasten ausgezählt. Ergebnis: Die Tiere verteilen sich gleichmäßig im gesamten Boden
 
Vier Experimente zeigten in Bezug auf pH Empfindlichkeit nahezu gleiche Ergebnisse. Die Verteilung in den Kontrollkästen war ebenfalls mit Schwankungen gut reproduzierbar. Damit konnte ausgeschlossen werden, dass die Verteilungen im Testkasten zufällig gewesen sind. Wir schließen auf die pH-Wert Empfindlichkeit der Regenwürmer und eine aktive Bewegung hin zum geeigneten Boden. Der Regenwurm kann also auf den Faktor PH-Wert aktiv reagieren. 


 
 
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