S Wassertransport - Experimente Biologie

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

S Wassertransport

SEKUNDARSTUFE > S OSMOSE
Wassertransport   

Osmose Arbeitsunterlage 1---------------------------------------------------
Entdeckung eines Wassertransports

Vgl. Schneider, V: Osmose IN Eschenhagen/Kattmann/Rodi: Handbuch des Biologieunterrichts, 1995;
Material: große Kartoffeln, Messer, Schaber, 10%ige Zuckerlösung, Wasser, saubere Petrischalen aus Plastik

Durchführung:
1) Fülle in zwei Petrischalen Wasser
2) Stelle zwei Kartoffelscheiben von 3 cm Dicke her
3) Schabe auf einer Fläche eine Vertiefung aus
4) Lege die erste Kartoffelscheibe wie in der Abb. in das Wasser
5) Lege die zweite Kartoffelscheibe wie in der Abb. in Zuckerlösung
6) Koche eine Kartoffel etwa 20 min lang in Wasser,
7) Stelle eine dicke Scheibe her und fülle in einer drittenSchale wie in der Abb. Zuckerwasser und Wasser ein.
Vorsicht: Aus der Vertiefung darf nichts über den Rand laufen!



Beobachtung? 

                   

Erklärung?



Osmose Arbeitsunterlage 2----------------------------------------------------------------------------
Wassertransport und „osmotischer Druck“ (qualitativ)
Info: der beim Transport von Wasser entstehende Druck nennt man osmotischer Druck.

Material: frische große Möhre, 10%ige Zuckerlösung, Wasser, Becherglas Glasrohr mit möglichst enger Öffnung, Gummistopfen, Dichtungsmasse
 
Aufbau:
1)    Schabe die Möhre innen mit einem langen Spatel oder einem festen Holzstück aus.
Verletzte nicht die Schicht der Möhre, die nach außen zeigt.
2)    Fülle Zuckerlösung in den Hohlraum
3)    Verschließe luftdicht mit einem durchbohrten Stopfen
4)    Schiebe das Glasrohr vorsichtig durch die Öffnung des Stopfens
5)    Notiere am äußeren Rand des Glasrohrs, wie hoch die Flüssigkeit steht.
6)    Notiere den Stand der Zuckerlösung nach 10min, nach 20 min, nach 30min
 
 
Protokoll:
 



Erklärung: 




Osmose Arbeitsunterlage 3--------------------------------------------------------------------------
Wassertransport in Zellen (Hühnerei als Zellmodell)
Demostrationsversuch

Material: 1 große Schale für die Essigsäure, drei  200ml Bechergläser, Tageslichtschreiber, Haushaltsessig. 
Lösungen: konzentrierte Kochsalzlösung, 0,3%ige Kochsalzlösung, , und Leitungswasser oder destilliertes Wasser.
Tipp: Kochsalz löst sich nur schwer in Wasser, daher die Lösungen am besten einen Tag vorher ansetzen und über Nacht mit einem Magnetfisch rühren. Mit einem Tageslichtschreiber lassen sich die Osmosevorgänge vergrößert beobachten. Vorsicht: Ein Wasserbad mit Eiswasser zwischen Lampe und Bechergläsern ist notwendig, damit die Eier nicht zu rasch warm werden!    
Vorbereitung:  
1) Man legt drei gleichgroße frische Hühnereier in Wasser, in dem man 20ml 20%igem Haushaltsessig zugesetzt hat. Die Essigsäure löst die Kalkschale auf. Es      entstehen Blasen von Kohlenstoffdioxid und das lösliche Kalziumsalz der Essigsäure. 
2. Wenn die Schale vollständig aufgelöst ist, wird die äußere Membran sichtbar. 
Das noch vollständige und nicht verletzte Ei reagiert nun wie eine einzige riesige tierische Zelle.

Versuch: 
Je ein Ei wird nun vorsichtig mit einem Löffel in ein Becherglas mit den verschiedenen Lösungen überführt.
Schema:



    0,3%ige Kochsalzlösung               konzentrierte Kochsalzlösung       destilliertes Wasser
    Die Veränderungen lassen sich beim Licht des Tageslichtschreibers etwa 20 lang beobachten. Die  Wasserschalen dürfen nicht zu warm werden!  
     
    Aufgaben: Erklären Sie das Verhalten der Hühnerei- Zelle in den verschiedenen Lösungen aus molekularer Sicht!

    Fragen: Warum spielt eine etwa 0,3% Kochsalzlösung in der Medizin eine lebenswichtige Rolle? 
    Versuchen Sie durch Ausmessen der Eier oder durch eine Gewichtsbestimmung der herausgenommenen Eier eine qualitative 
    Demonstration des Vant`Hoffschen Osmosegesetzes.  


     
    Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü