Temperaturmessung - Experimente Biologie

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Temperaturmessung

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S Temperaturmessung                                                                                            zurück
Die Körpertemperatur des Menschen ist auf 37 Grad festgelegt. Trotzdem bestehen in den verschiedenen Körperregionen erhebliche Unterschiede. Die Kerntemperatur wird sehr genau geregelt, die Schalentemperatur kann schwanken, ohne dass wir frösteln.
Die Leistungsfähigkeit der Temperaturregulation ist begrenzt: Nach 15 min einer erheblichen Wärmezuführung kommt es zu einem Hitzestau und zu einem erheblichen Schwitzen. Ab 29 Grad Außentemperatur kommt es zu Schweißausbrüchen, ab 34 Grad wird nur noch Wasser verdunstet. Sinkt die Kerntemperatur unter 25 Grad, tritt der Tod ein. Dies ist der Fall wenn man rund 60 min in 1 Grad warmem Wasser verbleibt. Eine Kältegewöhnung ist nicht möglich.
 
 
Fieber: Bei Fieber wird der Sollwert auf 38 bis 42 Grad erhöht. Auslöser sind “pyrogene Stoffe”. Der Körper reagiert mit Kältezittern, d.h. Die innere Atmung wird angeregt und die frei werdende Wärme zur Erhöhung des Messwertes genutzt. Begleitend kommt es zu Schüttelfrost und Kältegefühl. Sinkt das Fieber wieder, muss die Wärme abgeführt werden: Man schwitzt – ein Zeichen der Gesundung.

Hitzekollaps entsteht durch Überwärmung der Haut, Transport von zu viel Blut in die Hautkapillaren, Blutmangel im Gehirn, Ohnmacht. Ein Hitzekollaps kann tödlich enden.

Hitzestich: Das Gehirn überhitzt, die Wärme kann aus dem Kopf nicht mehr ausreichend abgeführt werden, das Gehirn stellt seine Arbeit ein. Sehr gefährlich bei ausgiebigem Sonnenbaden!!!
 
Temperaturwahrnehmung Arbeitsunterlage 1_________________________

Drei Schalen Versuch
 
Frage: Die Temperaturempfindung ist absolut oder relativ?
 
Versuch: „Drei- Schalen- Versuch“
 
Material: drei Schalen, Wasser, Thermometer, Wasserkocher
 
 
Objekt: Hände einer Versuchsperson
Durchführung: Die Versuchsperson hält die linke Hand in Eiswasser (ca 8 Grad) , gleichzeitig die rechte Hand in heißes Wasser (ca 50 Grad). Nach 4 Minuten legt sie beide Hände in die mittlere Schale mit Wasser mit Zimmertemperatur.
 
Befund:
 
 
                 Empfindung rechte Hand: ___________________________

                  Empfindung linke Hand: ____________________________


Interpretation:
 
 

 
Temperaturwahrnehmung Arbeitsunterlage 2 __________________

Kälte- und Wärmepunkte
 
Messgerät:
Stellen Sie selbst das abgebildete Messgerät her:  
 
Man braucht am besten zwei Messgeräte, eines für die Entdeckung der Kältesinnesorgane in Haut, eines für die Auffindung der Wärmesinnespunkte.
Man füllt das eine Gerät mit Eiswasser und das andere mit 50 Grad warmem Wasser
                                     
 
 
Versuch:
1.    Mit einem Eddingschreiber markiert man sich ein Quadrat von 1 cm Kantenlänge auf der Haut.
2.    Dann versucht man mit dem Messgerät möglichst viele Kältepunkte innerhalb des Quadrats aufzufinden. Diese markiert man mit einem Punkt des Schreibers.
3.    Auf demselben Feld versucht man möglichst viele Wärmepunkte aufzufinden und zu markieren.
 
Aufgabe: Untersuche den Handrücken, die Innenfläche der Zeigefingerspitze, den inneren Teil des Unterarms.

 
Protokoll: Zeichnung der Kältesinnespunkte (blau) und der Wärmesinnespunkte (rot):                                    Untersuchte Flächen von einem Quadratzentimeter:
 
Handrücken
 
 
 
 
Fingerspitze
Innenseite Unterarm
 

Interpretation:



 

 



 
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